Aktuelles auf ev-kirche-siegburg.de http://www.ev-kirche-siegburg.de Aktuelles der Ev. Kirchengemeinde Siegburg Sat, 04 Apr 2020 23:06:03 +0200 de daily 1 Palmsonntag, Andacht zum 05.04. https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-137-957.html https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-137-957.html Sat, 04 Apr 2020 23:05:34 +0200

 

Die im Video gesprochene Andacht finden sie nachfolgend als vollständigen Text mit der dazugehörigen musikalischen Begleitung durch von unserer Kantorin Katrin Wissemann eingespielten Stücke - einfach auf "Play" drücken... 


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen
Unsere Hilfe kommt von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, der Bund und Treue hält ewiglich und der nicht aufgibt uns, das Werk seiner Hände. Der Herr sei mit euch!


Liebe Gemeinde,
ich grüße Sie herzlich heute an Palmsonntag und lade Sie ein zu einem Gebet.
Herr, guter Gott, sammle unsere Gedanken zu dir, schau doch auf unsere Sorgen und Ängste!

Wie gern ginge ich in dein Haus, um dort gemeinsam mit vielen Menschen Gottesdienst zu feiern, das ist nicht möglich, aus Furcht vor einem Virus und aus berechtigter Angst vor Krankheit. Du aber, Herr, willst uns nahe sein, einem jeden dort, wo er gerade ist. Herr, Du bist unser Mittler, mache uns einig im Gebet. Wir sind besorgt und bekümmert und denken an die vielen Kranken in der ganzen Welt. Du aber, sagst: Sorgt euch nicht, ich sorge für euch!

Wir sind stark gefordert und genervt im Krisenalltag. Du aber, Herr, bist unsere Stärke, auf dich können wir hoffen. In Jesu Namen bitte ich, zeige uns Wege, die wir gehen können, schenke uns Gelassenheit im Alltag, stimme uns Milde im Streit, tröste alle, die krank, allein und traurig sind. Du hast Worte der Weisheit und Liebe. Öffne unsere Ohren und Herzen, damit uns dein Wort erreicht.
Amen.

Der Bibeltext für diesen Sonntag steht im Mk 14.
Die Geschichte handelt in Bethanien. Der kleine Ort liegt südöstlich von Jerusalem, etwa 2 ½ km von der Stadt entfernt. Die alten Ölbäume rauschen leise im Abendwind. Jesus ist, wie schon so oft, zu Gast in Bethanien. Er verweilt im Hause Simons, des Aussätzigen. Wie gewohnt sitzen die Jünger mit Jesus beisammen. Sie essen und erzählen. Doch etwas ist anders. Eine merkwürdige Stimmung liegt in der Luft. Während einige in stiller Vorfreude an das bevorstehende Passafest denken, grübeln andere über Jesu Worte nach. Was hat er gemeint? Was waren das für Reden von Tod und Auferstehung? Die Gefühle sind gemischt. Aber alle sind sicher, morgen gehen sie mit Jesus den Weg hinauf nach Jerusalem.
Die Männerrunde steckt gerade die Köpfe zusammen, als ein grauer Vorhang von zarter Hand beiseitegeschoben wird. Eine Frau gesellt sich zu ihnen. Sie ist jung und schön. In ihren Händen hält sie ein hübsches buntes Alabastergefäß. Zielstrebig, mit leichtfüßigen Schritten geht sie auf Jesus zu. Sie öffnet das Gefäß und ein holziger, aromatischer Kräuterduft breitet sich aus. Die junge Frau gießt das Öl sachte auf Jesu Haupt. Kostbares Nardenöl umfließt sein Haar. Eine Duftwolke erfüllt den kleinen Raum. Narde ist eine Baldrianart. Beruhigt der Duft die Seele?

Die Szene berührt mich. Mich fasziniert die vertrauensvolle Nähe zwischen Jesus und der Frau. Schnellen Schrittes hat sie die Distanz überwunden. Selbstverständlich nähert sie sich und der Herr hindert sie nicht. Jesus lässt Nähe zu.
Es herrscht Aufregung unter den Männern und eine Debatte entbrennt. Was soll diese Verschwendung? Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergroschen verkaufen können! Gibt es nicht genug Arme, die das Geld nötig gehabt hätten? Schroff und unwirsch stellen sie die Frau zur Rede. Hier mischt sich Jesus ein. In Vers 6 – 9 steht geschrieben:
Jesus aber spricht:
„Lasst sie in Frieden! Was betrübt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt für mein Begräbnis. Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie jetzt getan hat."

Während die Jünger noch rätselten, hat diese Frau bereits verstanden. Mit ihrem Herzen erfasst sie die Situation. Sie salbt sein Haupt mit kost-barem Öl - schon jetzt für sein Begräbnis.

Und Du und ich?
Mit gleicher Selbstverständlichkeit dürfen wir uns an Jesus wenden. Im Gebet mit einem offenen Herzen, das bereit ist, auf Ihn zu hoffen und alles zu erwarten. Auch und gerade jetzt! Ein Virus beherrscht die Welt und wir beten. Ich kann nicht sagen, wie der Herr auf unsere Gebete antwortet. Aber mir ist klar, wir sind nicht allein! Denn der Psalmbeter hat erfahren:
Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn ernstlich anrufen.        (Ps 145,18)
Gott, der Herr, nimmt unsere Gebete an. ER sieht die vielen Menschen, die bis zur Erschöpfung Dienst tun. Das Klinikpersonal, Polizei und Feuerwehr. Ob Ordnungs- oder Gesundheitsamt, ob den Helfern bei der Essensausgabe oder in der Nachbarschaftshilfe, unser Dank gilt euch allen, die ihr euch einsetzt! Ich bin gewiss, Gott, der Herr, freut sich über die Nächstenliebe, die in diesen Tagen bewiesen wird und ich glaube, der Herr steht euch zur Seite, denn
Gott ist treu!

Gebet:
Herr, mit unserem Gebet kommen wir zu dir, denn du bist unsere Hoffnung. Wir dürfen mutig sein, wie die junge Frau und fürchten uns nicht, denn bei dir ist Gnade und Barmherzigkeit.
Als Mensch auf der Erde hast du alle Höhen und Tiefen erlebt. Du verstehst uns. Nun sitzt Du zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, doch dein Geist ist mitten unter uns. Herr, unser Gott, bleibe bei uns, wenn wir zweifeln, bleibe bei uns, wenn unsere Kräfte schwinden, richte uns auf, wenn wir traurig sind. Hülle uns ein in deine Liebe, denn deine Liebe ist unermesslich. Guter Gott, ich bitte für alle Menschen, die helfen und organisieren, die Leben retten und den Menschen dienen. Erfülle sie mit deinem Geist, mit Geschick, Mut und Stärke.

In der Stille bringen wir vor dich, was uns bewegt:

Und gemeinsam beten wir:
Vater Unser…
Amen.


Segen:

Der Frieden des Herrn sei mit euch allen!
Es schütze und bewahre uns Gott, der Herr!
Es segne uns der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
 

 

Pfarrerin Karin Bayer erreichen Sie unter

Telefon 02241 / 93 255 25

eMail k.bayer@ev-kirche-siegburg.de
 

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#mutmacher 1 https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-138-954.html https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-138-954.html Sat, 04 Apr 2020 23:06:03 +0200 Alles ist anders - aber eines nicht!

Wenn Sie über diesen Mutmacher ins Gespräch kommen möchten..Gerne!

Pfarrerin Ruth Wirths erreichen Sie unter

Telefon 02241 / 16 26 892

eMail R.Wirths@ev-kirche-siegburg.de

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Ein Vater Unser gegen Corona https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-78-949.html https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-78-949.html Sat, 04 Apr 2020 23:05:45 +0200 Kantorin Katrin Wissemann (siehe auch: "Kirchenmusik") hat zur Begleitung zwei Stücke eingespielt, die wir für Sie eingebettet haben, eins zu Beginn und eins in der Mitte - einfach auf "Play" drücken... 

Ein Vaterunser hilft gegen Corona – wenn sie sich dabei die Hände waschen …


Das ist kein Quatsch, das ist wahr, aus verschiedenen Gründen …

1. Während Sie sich die Hände waschen als effektivste Maßnahme gegen das Virus – am besten vielfach am Tag – hilft das Vaterunser die ungefähre Länge des Waschvorgangs effektiv zu gestalten.

2. Während man sich die Hände wäscht und nicht genau weiß, was man sich .. und ob und war da nicht noch ..und hätte ich ..oder hab ich gar …

Nichts ist sicher , auch vor Corona schon nicht, nur da fiel es nicht so auf …

Nichts ist sicher, doch eines schon: „You never walk alone“
Das bedeutet in biblischer Sprache: „Ich bin bei dir alle Tage bis an der Welt Ende“. Niemand wird getauft ohne diesen Satz, der wohl auf Jesus selbst zurück geht. Auf ihn geht auch das Vaterunser zurück, überliefert in der Bergpredigt im Matthäusevangelium, Kapitel 6:



„Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.  Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließe die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.  Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.  Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.  Darum sollt ihr so beten:

Unser Vater im Himmel!

Dein Name werde geheiligt.  Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 
Unser tägliches Brot gib uns heute. 
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
[Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]



Denn dein ist das Reich und Kraft und die Herrlichkeit ist eine spätere Anfügung an dieses elementare Gebet der Christenheit ..

3. Was macht oder hält uns eigentlich gesund?

Es gibt wohl kaum jemanden, dem in den letzten Wochen nicht ganz ungute Gedanken gekommen sind.
Wohin diese Pandemie führt, ist mehr als offen .. Werden wir geführt? Werden wir bewahrt? Führen und/oder bewahren wir selber? Durch unser Verhalten? Auch durch Händewaschen??

Mich berührt sehr, was Matthäus vor dem Vaterunser als Wort Jesu überliefert:

Euer Vater im Himmel weiß, was ihr braucht, bevor ihr ihn bittet .. also macht nicht zu  viele Worte und plappert herum.


Plappern, das sind viele Worte, bei denen nicht der Inhalt, sondern die Kommunikation zählt.
In Zeiten der sozialen Isolation wie gegenwärtig, könnte vielleicht sogar Plappern heilsam sein. Einfach mal frei weg ein paar Worte sagen .. weil das auch innerlich erlöst.
Was uns zwischenmenschlich löst und erlöst, ist Gott gegenüber unwesentlich.

Es reicht das Schwarzbrot des Glaubens: die alten Worte des Vaterunser   …
Wer die nicht mehr auswendig drauf hat: steht in der Bibel...
Suchen hilft!

Schwarzbrot für die Seele und den Geist …

Ein Vaterunser hilft gegen Corona .. genau deshalb … Schwarzbrot statt Fastfood.

 

Pfarrer Joachim Knitter erreichen Sie unter

Telefon 02241 / 96 988 24 oder 0160 / 98145474

eMail J.Knitter@ev-kirche-siegburg.de


 

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#gemeinsam meditieren https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-130-955.html https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-130-955.html Tue, 31 Mar 2020 18:18:36 +0200 Meditation … in Zeiten der Corona

Wenn alle Aktivitäten einmal etwas heruntergefahren wären, dann könnte das Leben auch wieder ruhiger und entspannter sein – denkt man in den Zeiten des ganz normalen Wahnsinns. Doch das Gegenteil ist der Fall, wie wir gerade erleben. Der Stresslevel steigt noch einmal deutlich an:

- im Alltag, weil Routinen keine Führung mehr geben und Mancherlei neu bedacht, ausgehandelt und geregelt werden muss;

- in der Öffentlichkeit, weil Sicherheiten existenziell bedroht erscheinen und viel Raum ist zur Diskussion wie Spekulation über heute und morgen;

- im Privaten, weil Selbstverständlichkeiten sich als brüchig erweisen und das Spiel von Nähe und Distanz neu eingeübt werden muss.

Was in einer solch erregt irritierten Atmosphäre bleibt, ist der Situation möglichst einfach zu entsprechen und einmal wirklich, also wirksam innezuhalten. Und das heißt ganz praktisch zu meditieren. Denn Meditation bedeutet liegend, sitzend, stehend oder laufend:

- zu spüren, wie ich gerade da bin, ohne in Körper und Geist woanders hin zu wollen;

- das So-Sein klar und vorbehaltlos wahrzunehmen, ohne gleich den inneren Impulsen zu folgen;

- das ganze Geschehen anzunehmen, ohne mein Fühlen und Denken beurteilen zu müssen.

Was ich in einer solch einfachen Praxis gewinnen kann, ist lebendige Gegenwärtigkeit wie persönliche Gelassenheit in den Zeiten der Krise.

Das verändert noch nicht die aktuellen Bedingungen meines Lebens. Es ermöglicht mir aber einen wachen, kreativen und liebevollen Umgang mit den Gegebenheiten. Und das erlaubt es mir gemeinsam mit anderen die notwendigen Veränderungen voran zu bringen.

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Mittags-Gebet im Ev. Kirchenkreis https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-78-948.html https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-78-948.html Tue, 31 Mar 2020 18:17:51 +0200
An jedem Mittag um 12.00 Uhr läuten in unseren Dörfern und Städten die Kirchenglocken.

Wir laden Sie ein: Wenn Sie sie hören, nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit.
Entzünden Sie, wenn Sie möchten, eine Kerze.
Sprechen Sie einen Psalmvers. Beten Sie für die, die unter der aktuellen Situation besonders leiden; tragen Sie vor Gott, was Ihnen persönlich auf dem Herzen liegt. Beten Sie das Vaterunser.
Unser Vorschlag für diese stille Zeit mit Gott und verbunden mit vielen anderen, die zeitgleich beten:
Sprechen Sie

Psalm 23, 4
Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich.

Guter Gott, bei allen Sorgen und Nöten, die mich momentan beschäftigen, ist es gut, zu dir zu kommen im Gebet. Du kennst meine Not, meine Sorgen und meine Ängste. Vor dir kann ich aussprechen, was mich bewegt: …
Es tut gut, dass Du zugesagt hast, dass wir nicht allein sind. Dank sei Dir dafür.
Ich will in diesem Augenblick aber an andere Menschen denken, an meine Lieben, hier in der Nachbarschaft, in unserer Gemeinde, im Kirchenkreis oder auch in weiter Ferne. Schenke uns Aufmerksamkeit füreinander, dass wir gemeinsam Schönes und Schweres tragen und spüren, wie wichtig die Gemeinschaft untereinander ist.

Gemeinsam mit allen Menschen, die diesem Gebetsaufruf gefolgt sind, kann ich darum sprechen:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Und wenn Sie können und mögen, singen Sie ein Lied, das Sie kennen.
Zum Beispiel:


Sonne der Gerechtigkeit (aus dem Ev. Gesangbuch)
1) Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit;
brich in Deiner Kirche an, dass die Welt es sehen kann.
Erbarm Dich, Herr.


5) Gib den Boten Kraft und Mut, Glauben, Hoffnung, Liebesglut,
laß Du reiche Frucht aufgehn, wo sie unter Tränen säen.
Erbarm Dich, Herr.


Beenden Sie das Mittagsgebet mit der Bitte um den Segen:


Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen!


In dieser Weise werden Sie an jedem Mittag mit vielen anderen Menschen in Ihrer Kirchengemeinde und in anderen Kirchengemeinden verbunden sein.

(Pressemitteilung ekasur)

(Foto: © Constantin Meyer, Köln)

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#gemeinsam singen https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-128-956.html https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-128-956.html Fri, 03 Apr 2020 16:29:14 +0200 Re-creation fürs Gemüt

… so hat Johann Sebastian Bach einen wesentlichen Sinn seiner Musik beschrieben und damit etwas über die Wirkung von Musik generell gesagt. Im freien Zusammenspiel von Meditation (Leib und Geist) und Musik (Klang und Stille) erlebt der Mensch etwas, das ihn berührt und zum Wesentlichen führt, ohne dass er darum Worte machen oder sich in Gedanken darum bemühen müsste.

Bei Helge Burggrabe und seinem HAGIOS-Singen heißt das dann ganz praktisch: zu tönen, zu singen und zu musizieren oder auch nur dem Klang der Stimmen und Instrumente zu lauschen – um letztlich selbst zum Instrument zu werden. Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Aber wer einmal an diesen besonderen MitmachSingProjekten teilgenommen hat, weiß dass es so erlebt werden kann.

Das gilt für bekennende Viel- und Nicht-SängerInnen gleichermaßen, gibt es doch im Grunde keine falschen Töne, sobald jeder seinen Ton gefunden hat. Singen kann jeder (lernen), erfährt daher ganz elementar jeder, der einmal einen HAGIOS-Liederabend, -Workshop oder sogar eine entsprechende Seminarwoche in Chartre mit Helge Burggrabe erlebt hat.

Hier lässt sich etwas höchst Spirituelles und zutiefst Menschliches erfahren: nämlich dass ich ganz und gar bei mir sein kann – in ungeahnt lebendiger wie stimmiger Weise – und mich dabei gleichzeitig ganz mühelos auf die anderen einschwinge – mit ihnen also in eine tiefe Resonanz gerate, ohne mich in dieser zu verfangen oder von ihr fortgetragen zu werden.

Da die genannten MitmachSingProjekte gegenwärtig nicht stattfinden können, gibt es seit Ende März 2020 den HAGIOS Livestream, der in den nächsten Wochen jeden Freitag um 19 Uhr stattfindet. Hier hat über Smartphone oder Computer jeder bei sich zu Hause die Gelegenheit mit Helge Burggrabe und all den anderen virtuell Teilnehmenden zusammen eine halbe Stunde lang zur Recreation seines eigenen Gemüts zu singen.

HAGIOS-Lieder sind zeitgemäße geistliche Lieder im besten Sinne, Lieder die Menschen von heute in besonderer Weise auf das Heilige hin öffnen können. Eigens dafür komponiert oder rearrangiert stehen sie klanglich wie textlich in der abendländischen Tradition ohne diese aber pflegen oder zitieren zu wollen. Sie laden einfach nur ein, das Heilige `in sich´ wie in `allem Lebendigen´ zu finden.

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Online-Gottesdienste https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-70-942.html https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-70-942.html Thu, 26 Mar 2020 13:01:43 +0100  

Gottesdienst ist der Dienst Gottes an den Menschen. Hier kommt Gott mit den Menschen ins Gespräch – und der Mensch mit Gott sowie untereinander. Hier hören sie Gottes Wort, finden Trost und Gemeinschaft, loben Gott und stärken sich für die anstehende Woche. Dass die Menschen sich infolge der staatlichen Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus derzeit allerdings nicht mehr in den Kirchen und anderen öffentlich zugänglichen Orten zu Gottesdiensten versammeln dürfen, trifft mitten ins protestantische Herz. Es ist eine extreme Ausnahmesituation, die auch die Trauungen und Taufen betrifft. Sie müssen verschoben werden.

Die gute Nachricht ist: Gottesdienste sind nicht an Kirchengebäude gebunden. So feiern Kirchengemeinden kurzerhand in anderer Form – ob analog mit Liturgiezetteln und Kerzen als Hausgottesdienst oder virtuell dank Livestream auf Youtube oder Facebook. Geistliche Impulse gibt es zudem vielerorts dank Andachtsvideos jederzeit online auf Abruf. „Wir haben und wir finden Formen der Gemeinschaft. Wir sind und bleiben Gemeinde“, sagt Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland. Trotz aller Restriktionen „tragen wir also die gute Botschaft in die Welt, dass Gott, der Vater Jesu Christi, uns Menschen liebt und alle Tage bei uns ist“. (www.ekir.de)

Hier finden Sie den Link mit den online eingestellten Gottesdiensten auf der Seite der Evangelischen Kirche im Rheinland:

news.ekir.de/inhalt/gottesdienste-werden-jetzt-digital-gefeiert/

 

 

 

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Wie erreichen Sie uns jetzt?! https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-95-943.html https://www.ev-kirche-siegburg.de/artikel-95-943.html Sat, 28 Mar 2020 08:42:58 +0100 Ab sofort ist das Gemeindeamt für den Publikumsverkehr geschlossen. Zu den folgenden Zeiten sind die Mitarbeiterinnen des Gemeindeamtes telefonisch erreichbar:

Montag bis Freitag
8.30 Uhr – 12 Uhr

sowie

Dienstag und Donnerstag
14 – 16 Uhr

02241 / 96988-12 Frau Baaske
02241 / 96988-11 Frau Wiegleb
Außerhalb dieser Zeiten ist der Anrufbeantworter an.

Oder schreiben Sie uns eine Mail: gemeindeamt@ev-kirche-siegburg.de

In seelsorgerlichen Fragen erreichen Sie unsere Pfarrer telefonisch unter:
Pfarrerin Karin Bayer 02241 / 9325525
Pfarrer Joachim Knitter 02241 / 9698824 oder 0160 / 98145474
Pfarrerin Ruth Wirths 02241 / 1626892

In der KiTa Arche Noah besteht auch Rufbereitschaft. Sie können unsere Leitung, Fr. Wüstenberg, erreichen unter: 02241 / 9698816 oder arche-noah@ev-kirche-siegburg.de

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