#gemeinsam meditieren

  • erstellt 31.03.2020
  • aktualisiert 08.04.2020

Meditation … in Zeiten der Corona

Wenn alle Aktivitäten einmal etwas heruntergefahren wären, dann könnte das Leben auch wieder ruhiger und entspannter sein – denkt man in den Zeiten des ganz normalen Wahnsinns. Doch das Gegenteil ist der Fall, wie wir gerade erleben. Der Stresslevel steigt noch einmal deutlich an:

- im Alltag, weil Routinen keine Führung mehr geben und Mancherlei neu bedacht, ausgehandelt und geregelt werden muss;

- in der Öffentlichkeit, weil Sicherheiten existenziell bedroht erscheinen und viel Raum ist zur Diskussion wie Spekulation über heute und morgen;

- im Privaten, weil Selbstverständlichkeiten sich als brüchig erweisen und das Spiel von Nähe und Distanz neu eingeübt werden muss.

Was in einer solch erregt irritierten Atmosphäre bleibt, ist der Situation möglichst einfach zu entsprechen und einmal wirklich, also wirksam innezuhalten. Und das heißt ganz praktisch zu meditieren. Denn Meditation bedeutet liegend, sitzend, stehend oder laufend:

- zu spüren, wie ich gerade da bin, ohne in Körper und Geist woanders hin zu wollen;

- das So-Sein klar und vorbehaltlos wahrzunehmen, ohne gleich den inneren Impulsen zu folgen;

- das ganze Geschehen anzunehmen, ohne mein Fühlen und Denken beurteilen zu müssen.

Was ich in einer solch einfachen Praxis gewinnen kann, ist lebendige Gegenwärtigkeit wie persönliche Gelassenheit in den Zeiten der Krise.

Das verändert noch nicht die aktuellen Bedingungen meines Lebens. Es ermöglicht mir aber einen wachen, kreativen und liebevollen Umgang mit den Gegebenheiten. Und das erlaubt es mir gemeinsam mit anderen die notwendigen Veränderungen voran zu bringen.

Wer gerne teilnehmen und eine wöchentliche Motivationsmail erhalten will, wende sich bitte an Johannes Wirths. Dabei sollte er auch miiteilen, ob seine Mail für die anderen TeilnehmerInnen freigegeben werden kann.