Wir feiern wieder Abendmahl

  • erstellt 15.11.2020
  • aktualisiert 25.11.2020

 

Wir möchten mit Ihnen, liebe Gemeinde,

wieder das Abendmahl feiernauch in Zeiten von Corona.

ktuelles Bild (Ruth): Gießkelch, Einzelkelche, Hostien in Auferstehungskirche

Dafür haben wir ein sorgfältig bedachtes Konzept, dass die Gemeinschaft mit den strengen Hygienevorschriften vereint.
Das Abendmahl wird mit einem Gießkelch gefeiert mit dem dann die Einzelkelche gefüllt werden. Der Gießkelch verbindet dabei den Aspekt der Gemeinschaft mit dem Hygienebedürfnis - nicht nur zu Coronazeiten.

 

Wir laden Sie ein zum ersten Abendmahlsgottesdienst

seit langer Zeit am Sonntag, 6. Dezember

um 9.45 Uhr in der Auferstehungskirche.

 

Der Herr, Jesus, in der Nacht, als er verraten wurde, nahm er das Brot, dankte und brach’s und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis“ (nach 1. Korinther 11,23–25). Das sagte Jesus am Abend, bevor er gekreuzigt wurde. Drei Tage später gehen zwei Jünger von Jerusalem nach Emmaus. Ein Fremder gesellt sich zu ihnen und kehrt später mit ihnen ein. „Und als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach’s und gab’s ihnen.“ Als die Jünger merken, er ist der Auferstandene, entschwindet er vor ihren Augen (Lukas 24,13–35). Sie feiern das Mahl in seiner Gegenwart, er ist nur nicht mehr unmittelbar sichtbar für sie.

Wenn wir Abendmahl feiern, erinnern wir uns an Jesus, der gesagt HAT: „Dies tut zu meinem Gedächtnis". Und das tun wir - aber nicht im Sinne eines feierlichen Gedenkens, sondern als Begegnung mit dem lebendigen Christus, der mitten unter uns ist. Im Abendmahl wird das Wirken Gottes in unserem Leben jetzt und in der Zukunft sichtbar und spürbar. Das große Geheimnis des Abendmahls ist die in Jesus Christus beschlossene Erneuerung unseres Lebens.

Im Wort "für euch gegeben und vergossen zur Vergebung der Sünden" spiegelt sich das große Versöhnungswerk Gottes mit uns Menschen wider: Das Leben Jesu bis zum Tode am Kreuz - uns zum Heil.