Ein Osterweg - Von Jerusalem nach Emmaus

  • erstellt 24.03.2021
  • aktualisiert 30.03.2021

In den kommenden Kar- und Ostertagen spiegelt sich die ganze Bandbreite des Lebens: Wir wandern zwischen Freud und Leid, Einsamkeit und Gemeinschaft, erfahren Macht, Ohnmacht, Geburt und Tod.  


Noch immer bestimmt die Pandemie mit ihren Grenzen unser Leben. Auch dieses Jahr werden wir keine vollen Kirchen zu Ostern haben. Nur behutsam wagen wir uns wieder an das heran, was einmal selbstverständlich war. Der Abbruch von allem, was uns lieb war – das fiel schwer!


Das ging den Freunden Jesu nicht anders. Statt gemeinsam zu feiern standen sie am Ende dem Tod gegenüber. Alle Pläne dahin! Am Kreuz Jesu mussten sie erkennen, wie machtlos sie gegen Leid und Tod waren. Doch Gott hat sie überrascht. Das Ende wurde zum Anfang. Nicht nur für Jesus!


Im Glauben an seine Lebenskraft gehen wir weiter. Denken an die, die dem Virus zum Opfer fielen; an alle, die wir begraben mussten. Ihre Namen stehen auf den Holzscheiben in der Auferstehungskirche; nah bei der Osterkerze mit Jesu Botschaft: Ich lebe und ihr sollt auch leben! Diese Botschaft kennt keinen Tod, keinen Lock-down. Sie ist Hoffnung pur.
Es ist das große „Ja“ zum Leben – für immer!


Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Osterweg!
Ihre Pfarrer/in Matthias Lenz, Ruth Wirths und Joachim Knitter