"Thank you for the music" an Erntedank

  • erstellt 12.08.2021
  • aktualisiert 19.10.2021

An Erntedank haben die Rising Voices zum ersten Mal seit Corona wieder im Gottesdienst gesungen und die Gottesdienstbesucher*innen begeistert. Thank you for the music von Abba war - wie Katrin Wissemann es ausdrückte - das persönliche Erntedanklied des Chores: endlich wieder befreit aufsingen zu dürfen wie vor Corona, mit der geschenkten Gabe Gott zu loben und sich selbst und andere zu erfreuen.

Um das Einbringen von Gaben und Talenten ging es auch an anderer Stelle des Gottesdienstes: So haben wir in diesem Gottesdienst Tanja Harrenberger als Pfarrerin zur Anstellung unter uns begrüßt. Im letzten Botschafter hat sie sich schon vorgestellt und seither einige Gottesdienste in der Auferstehungskirche, der Friedenskirche sowie in den Seniorenzentren gefeiert.

Im Gottesdienst wurde auch unsere langjährige KiTa-Leitung und Mitarbeiterpresbyterin Kerstin Wüstenberg verabschiedet und entpflichtet. 20 Jahre hat sie in unseren Kindergärten gearbeitet, 14 Jahre davon als Leitung der Arche Noah. Für das Engagement über all die Jahre und für ihre Gaben, die sie in ihrer Zeit in der KiTa eingebracht hat, gilt ihr unser Dank. Wie viele Kinder und Eltern hat sie durch die Kindergartenzeit begleitet und geprägt!

Umgekehrt wurde im Gottesdienst auch Reinhard Jung als neue kommissarische Leitung begrüßt. Seine Arbeit hat er in schwierigen Zeiten begonnen, in der nicht nur Corona, sondern vor allem die Personalknappheit die Arbeit extrem belastet. In der KiTa fehlen z.Zt. zwei volle Stellen und ab November noch einmal eine halbe. Das bekommen vor allem die Eltern zu spüren, denen die verlässliche Betreuung und Förderung ihrer Kinder wegbricht, aber auch das Team, das versucht, möglich zu machen, was geht. Viele Kindergarteneltern waren mit ihren Kindern in den Gottesdienst gekommen, um Frau Wüstenberg zu verabschieden und Reinhard Jung ein herzliches Willkommen zu zeigen. Auch die Kinder haben sich musikalisch gezeigt und gesungen.

Ansonsten ging es im Gottesdienst um das Bild des Hausbaus und dem, was unser Leben trägt, um das, was uns gutes Leben ermöglicht, Essen, Trinken, Kleidung, ein Dach über dem Kopf, aber auch Freunde, Familie, Sicherheit, eine Umwelt, in der wir leben können.

Eigentlich hätte es wie im letzten Jahr nach dem Gottesdienst noch Gemüsesuppe, über dem Feuer gekocht, und Stockbrot geben sollen. Vorbereitet war auch Basteln mit Kartoffeldruck. Die Kochaktion ist in diesem Jahr leider dem stürmischen Wetter zum Opfer gefallen. Aufgrund der starken Windböen vor dem Gottesdienst und dem zu erwartenden Funkenflug mussten wir schweren Herzens darauf verzichten – und dann auch auf das Basteln. In die Küche wollten wir wegen Corona nicht gehen. So mussten die Familien ihre Erntedankgaben leider wieder mit nach Hause nehmen, was sehr schade war, besonders für die Kinder, die sich aufs Basteln und das Stockbrot gefreut hatten.

Matthias Lenz